Sein oder nicht Sein – auch im B2B

Liebe Leser,

wir möchten Sie darauf hinweisen, dass der folgende Beitrag nicht für Unternehmer geeignet ist, die auch weiterhin ein tristes und unscheinbares Dasein im B-to-B-Bereich fristen wollen.

Falls Sie jedoch nicht in diese Kategorie fallen oder nicht fallen wollen, liefern wir Ihnen im Folgenden drei gute Gründe, warum das Thema Marke auch für Sie als Business-to-Business-Unternehmen wichtig sein sollte.

Grund 1: Marke ist mehr als nur Werbung!

Starke Marken – Sie denken dabei an Nivea, BMW und Mercedes? Doch was ist mit Metabowerke, CPA Systems oder dataTec? Auch diese mittelständische Unternehmen zeichnet eine exzellente Markenführung aus. Die Gleichung ‚Je bekannter ein Unternehmen, desto stärker die Marke’ ist eben nicht allgemeingültig. Und dennoch tendieren vor allem B2B-Unternehmen zu dem Denken, dass sich die zeitliche und finanzielle Investition in einen Markenauftritt nicht auszahlt.

Aber der Begriff Marke steht für mehr, als aufwendige und teure Werbekampagnen, die ein Unternehmen in das Rampenlicht der Öffentlichkeit bringen sollen. Marke steht für die nachhaltige Überzeugungsarbeit, die ein Unternehmen oder ein Produkt gegenüber dem Kunden leistet. Und letztendlich führt nur eine überzeugte Zielgruppe zu wirtschaftlichem Erfolg. Selbst wenn es sich bei der Zielgruppe um ein ganzes Unternehmen handelt.

Grund 2: Sie haben ein gutes Produkt? Dann stehen Sie auch dazu!

Gerade im B-2-B-Bereich denken viele Unternehmer, dass eine qualitativ hochwertige Leistung ausreichend ist für den wirtschaftlichen Erfolg. Doch eben weil Sie mit Ihrem  Unternehmen für gute Leistung stehen, sollten Sie auch Wert auf eine ebenso gute Markenführung legen. Denn ein gutes Produkt allein bringt noch keine Kaufentscheidung!

Zugegeben: eine Marke im B-to-B-Bereich hat andere Anforderungen zu erfüllen, als eine Marke im B-to-C-Bereich. In der Kommunikation zwischen Unternehmen und Endkunde wird verstärkt auf den Aufbau eines attraktiven Markenimages gesetzt, das heißt ein Produkt wird mit emotionalen Begleitgefühlen aufgeladen. Handelt es sich sowohl bei Händler und Käufer um ein Unternehmen, so sollte bei der Markenbotschaft die Qualität des Produktes im Vordergrund stehen. Denn Geschäftsführer lassen sich in Ihren Entscheidungen selten vom Gefühl leiten. Aber ein starkes Nutzenversprechen kann die Grundlage für einen erfolgreichen Markenauftritt bilden.

Denn eine Marke stellt Ihr Produkt nicht in den Hintergrund. Im Gegenteil! Sie schafft es Ihrem Produkt die Anonymität zu nehmen: Das Corporate Design verleiht Ihrem Produkt ein Gesicht, die Corporate Language eine Stimme und mit der Markenbotschaft können Sie Ihren Kundenstamm oder auch Neukunden gezielt ansprechen. Durch einen konzeptionellen Markenauftritt können Sie sich mit Ihrer Leistung somit im wörtlichen Sinne einen Namen machen!

Grund 3: Marke ist eben doch ein bisschen Werbung

Und ein solch gute Reputation bringt noch einen weiteren Vorteil: sie stellt jede noch so hochglänzende Print-Anzeigen-Kampagne in den Schatten. Denn zufriedene Kunden sind immer noch die beste Werbung! Vor allem, wenn es darum geht rational abwägende Geschäftsführer von Ihrer Produktleistung zu überzeugen.

 

2 Kommentare

  1. karmen da Silva sagt:

    ich finde es ziemlich schwer im BtoB eine Marke aufzubauen. Theoretisch klingt das alles sehr einfach und vernünftig, doch in der Praxis ist das einfach sehr schwer. Insbesondere, wenn man eine Marke in der Industrie hat.

  2. admin sagt:

    Da haben Sie recht. Es ist nicht einfach. Doch es ist wichtig genug, sich damit auseinander zu setzen. Es gibt Profis (http://www.werbeagentur-wildefreunde.de), die Ihnen gerne dabei helfen. Es gibt aber auch eine Menge Lektüren dazu.
    Sie sollten in jedem Fall etwas für Ihre Marke tun.

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